Zeitung zum Frühstück

Am Samstag länger schlafen.
Länger frühstücken.
Noch einen langen letzten Kaffee trinken.
Dazu höre ich Radio.

 

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Oder ich lese Zeitung.
So wie heute.

Bei der Zeitung fange ich gern hinten an.
Da gibt es Comics und kleine Geschichten.
Rätsel und kurze Meldungen.
Sehr unterhaltsam.

Aber manchmal stehen hinten Sachen,
die sollten besser auf die Titelseite.
Ganz nach vorn,
damit ganz viele Leute es lesen.

Zum Beispiel:
Wenn Flüchtlinge neu in Deutschland sind,
dann wohnen sie zuerst mit vielen anderen zusammen.
In Turnhallen oder alten Kasernen.
In Dörfern aus Containern (sprich: Kon-tä-ner)
oder in umgebauten Bürohäusern.
Diese Orte heißen:
Zentrale Erstaufnahmen.

Zentrale Erstaufnahme, Essen, Einfache Sprache
Foto: © Ida A.

Dort können die Flüchtlinge 3-mal am Tag essen.
Das klingt gut.
Aber für Kinder ist das zu wenig.
Kinder brauchen auch zwischendurch etwas zu essen.
Das sagen auch Ärzte.
Und alle Eltern wissen das auch.

Wenn ich auf dem Spielplatz war,
hatten wir Muttis und Vatis immer kleine Dosen dabei.
Darin waren Äpfel, Kekse, Rosinen, Karotten.
Auch im Kindergarten gab es immer ein 2. Frühstück.
Und am Nachmittag noch eine Kleinigkeit.

Und ich kenne auch viele Erwachsene,
die öfter am Tag essen.    ;-))
Mal eine Banane.
Mal ein Stück Kuchen.
Mal ein Glas Milch.
Mal eine Hand voll Chips (sprich: Tschips).
Mal ein Eis.

Aber viele Flüchtlingskinder bekommen nichts zwischendurch.
Das ist nicht gesund.
Aber es ist ganz leicht zu ändern!

 

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