Mein neuer Freund

Ich bin immer noch traurig,
weil meine Katze tot ist.

Besonders blöd:
Früher wenn ich traurig war,
hat meine Katze mich getröstet.

Jetzt kann sie das nicht mehr.

 

 

In dem Garten nebenan wohnt ein Kater.
Den habe ich immer verscheucht,
weil meine Katze Angst vor ihm hatte.

 

Seit die Katze tot ist,
sitzt er jede Nacht auf der Terrasse.

In der ersten Nacht habe ich mich neben ihn gesetzt.
Der Kater saß auf dem Sessel.
Ich saß auf der Stufe und habe geraucht.

In der zweiten Nacht habe ich mit dem Kater geredet.
Der Kater hat geblinzelt.

In der dritten Nacht habe ich ihn gestreichelt.
Der Kater hat sich auf die Seite gerollt.
Ich durfte seinen Bauch streicheln.

 

Jetzt kommt der Kater auch am Tag.
Wenn ich auf dem Sessel sitze,
springt er auf meinen Schoß.

Er kann sehr frech sein und klaut Käse aus meiner Küche.
Einen kleinen Computer auf dem Schoß
und Tippen auf der Tastatur kannte er nicht.
Jetzt liegt er vor dem Computer auf meinem Schoß,
wenn ich tippe.

Er ist groß und kann sehr leise schleichen.
Sein Fell ist rot und weiß.
Ich nenne ihn Pommes.

 

Wenn Pommes da ist,
bin ich nicht mehr traurig.
Ich glaube, Pommes und ich sind Freunde geworden.

 

DCF 1.0
Pommes, kein Käse.
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