Zwischen den Jahren

Zwischen den Jahren.
Das sagt man zu der Zeit zwischen Weihnachten und Silvester.
Ein merkwürdiger Ausdruck.
Denn diese Tage gehören natürlich zum alten Jahr.

kalender

 

 

 Und doch ist der Ausdruck treffend.
Man verabschiedet das alte Jahr.
Man bereitet sich auf das neue Jahr vor.

Betriebe machen ihren Jahres·abschluss.
Im Fernsehen gibt es Jahres·rückblicke.
Viele planen schon ihren Sommer·urlaub.
Fast alle Menschen haben gute Vorsätze für das neue Jahr.

 

Wer noch keinen Kalender hat,
der holt sich jetzt einen.

Wer die Weihnachts·grüße nicht geschafft hat,
der kann jetzt noch einen guten Rutsch wünschen.

 

Es sind besondere Tage.
Sie fallen etwas aus der Zeit.
Sogar für die Menschen,
die jetzt ganz normal arbeiten müssen.

 

Zwischen den Jahren sortiere ich gern aus.
Ich verschenke Bücher, CDs und Kleider.
Ich bringe Zeitungen, Zeitschriften und Schachteln zum Altpapier.

Ich trenne mich von Plänen, an die ich nicht mehr glaube.
Das ist allerdings sehr schwer
und klappt nicht immer …

 

Neues Jahr – neue Pläne – alles auf Anfang.
Denn:
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.

knospen

 

 

 

 

 

 

 

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“
Der Satz ist aus dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse.

Die Bilder sind von pixabay.com

 

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